329. Wiener Derby als Kampf um den Aufwärtstrend

In sportlicher Hinsicht trifft am Sonntag in der Generali-Arena der aktuell Siebte auf den Sechsten. Beide Wiener Teams kamen zuletzt nur schleppend aus den Startlöchern, wenngleich sich aktuell ein Aufwärtstrend abzeichnet.

Am prominentesten ist dieser derzeit beim SK Rapid erkennbar. Die Hütteldorfer feierten vor der 1:2-Heimniederlage gegen den LASK Siege über Altach und Sturm Graz. Bei erst einem Saisonsieg hält die Wiener Austria. Die Favoritner remisierten zuletzt gegen Admira und Hartberg, wobei man im letzten Spiel in der Oststeiermark erstmals eine sichtbare Leistungssteigerung verzeichnen konnte.

Sowohl für Rapid als auch für die Austria gilt es, diese zuletzt entwickelten zarten Hoffnungen auf den Anschluss an obere Tabellengefilde zu bestätigen. Rapid hat dabei die zuletzt präsentierten optischen Vorteile, die Austria die Statistik auf ihrer Seite. So konnten die “Veilchen” die beiden letzten direkten Duelle für sich entscheiden. Drei Derbysiege in Folge gelangen zuletzt unter Cheftrainer Peter Stöger, der nun vor seinem ersten Derby als Sportvorstand steht. Stöger gewann bislang statistisch gesehen noch jede Derbypremiere ohne Gegentor, egal in welcher Funktion.

Klar ist jedenfalls, dass beide Teams auf einige Akteure verzichten müssen. Rapid wird etwa definitiv ohne Richard Strebinger und Thorsten Schick auskommen müssen. Hinzu kommen weitere Ausfälle von unter anderem Mario Sonnleitner und Srdjan Grahovac. Bei der Austria gesellte sich zum Lazarett um Michael Madl, Alexandar Borkovic und Christian Schoissengeyr zuletzt der gesperrte Erik Palmer-Brown, der gleich beim Bundesliga-Debüt ausgeschlossen wurde.

Nach den Zwischenfällen vor dem letzten Derby im Dezember 2018, als Gegenstände auf die stark befahrene Tangente geworfen wurden, aber laut Verwaltungsgerichtsurteil auch eine zu einem großen Teil überzogene Einkesselung der Rapid-Fans stattgefunden hat, werden jene Gäste-Fans, die zu Fuß anreisen, laut diversen Medienberichten in Blockabfertigung über die Absbergbrücke geführt.

Foto: GEPA Wien Energie

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