Austrias “K-Formel”: Mit Kopfwäsche, Kontinuität und Kantersieg aus der Krise?

Austria Wien nutzte die Länderspielpause für gleich zwei Testspiele. Der am Verteilerkreis bislang glücklose Cheftrainer Christian Ilzer konnte dabei mit seiner Mannschaft weiter am violetten Spiel feilen.

Bereits am Mittwoch behielten die “Veilchen” beim 2:0 gegen Zweitliga-Spitzenreiter Klagenfurt klar die Oberhand. Am Sonntag konnte Landesligist Mannersdorf mit 8:0 in die Schranken gewiesen werden. Der Steirer setzte in beiden Begegnungen alle fitten Kaderspieler ein.

Weiterhin nicht dabei waren die verletzten Innenverteidiger Madl, Schoissengeyr und Borkovic. Madl verbingt den Großteil des Trainings am Ergometer, begann zuletzt aber auch bereits mit dem Kraftaufbau. Schoissengeyr trainierte in der Vorwoche bereits wieder mit dem Ball, er soll in knapp einem Monat ins Mannschaftstraining zurückkehren. Teile davon konnte zuletzt wieder Alexandar Borkovic absolvieren.

Christian Ilzer nutzte die Pause aber auch für eine Art Standpauke. Der “Krone” verriet der Austria-Coach, er habe den Spielern “offen und schonungslos” den Spiegel vorgehalten. Am Sonntag wartet auf die Wiener die nächste heikle Bewährungsprobe. Die Favoritner gastieren beim starken Tabellendritten WAC. Selbst im Falle einer Niederlage beim Ex-Klub sollte es für Ilzer, der die volle Rückendeckung von Sportvorstand Peter Stöger genießt, jedoch nicht eng werden. Die Austria setzt in der Krise auf Kontinuität. Da Christian Ilzer seine Qualität in Österreich bereits mehrfach unter Beweis stellen konnte, ist dieser Weg sicherlich kein verkehrter.

Foto: FK Austria Wien

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