Mit Hierländer hat Sturm nun auch auf dem Platz einen “Maestro”

Gleich zu Beginn der Vorbereitung musste Sturm mit dem verletzungsbedingten Out von Kapitän Stefan Hierländer einen frühen Rückschlag hinnehmen. Im Match gegen Wattens feierte der 28-Jährige ein beachtliches Comeback. Er könnte für Neo-Coach El Maestro ein elementarer Baustein zum Erfolg sein.

Nestor El Maestro ist ein “Liga-Monster”. Schon bei seinen vorherigen Cheftrainerstationen in der Slowakei und in Bulgarien war der Engländer mit serbischen Wurzeln ein Garant für Punkte. Bei Spartak Trnava, welches er in der Saison 2017/18 sensationell zum slowakischen Meistertitel geführt hatte, konnte sich der nunmehrige Sturm-Coach auf einen Punkteschnitt von 2,03 pro Spiel verlassen. In seinen 28 Auftritten als Cheftrainer von ZSKA Sofia eroberte El Maestro gar im Schnitt 2,25 Punkte pro Partie.

Bei Sturm hält der 36-Jährige aktuell immerhin bei beachtlichen 1,88 Punkten pro Spiel. Mit dem zuletzt verletzten Stefan Hierländer erhielt El Maestro nun einen Quasi-Neuzugang, der in seinem ersten Pflichtspiel unter dem neuen Coach prompt zu imponieren wusste. Der gebürtige Villacher wurde in der ersten Halbzeit gegen WSG Tirol eingewechselt, um die Grazer nur wenige Augenblicke später mit seinem Tor auf die Siegerstraße zu bringen.

Hierländer feierte generell ein gutes Comeback. Seine Führungsqualitäten könnten den “Blackies” im Kampf um die vorderen Plätze einen entscheidenden Schub geben. Wie man in nationalen Meisterschaften Punkte holt, weiß El Maestro ja bekanntlich. Wenn auch auf dem Spielfeld noch ein echter “Maestro” steht, dürfte dies um einiges leichter fallen.

Foto: Werner100359

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