Nestor E. und die Arbeit am Maximum

Sturms neuer Cheftrainer Nestor El Maestro darf sich über einen starken Saisonstart freuen. Zwölf Punkte aus den ersten sechs Spielen sind angesichts der jüngeren Grazer Vergangenheit aller Ehren wert.

Es ist davon auszugehen, dass der neue Übungsleiter der Grazer derzeit am Maximum arbeitet. Der Sturm-Kader war sowohl in der Vergangenheit als auch bei El Maestros Übernahme bloß Liga-Durchschnitt. Renommierte Trainer wie Heiko Vogel, der zuvor die Amateure von Bayern München sowie den damaligen Schweizer Serienmeister FC Basel gecoacht hatte, aber auch Roman Mählich konnten in Graz keine großen Sprünge machen.

Günter Kreissl weiß, dass ein Scheitern eines dritten Trainers nur schwer argumentierbar wäre. Auch er wird daher erleichtert sein, dass El Maestro bislang voll eingeschlagen hat. Zaubern kann aber auch der Engländer nicht. Die jüngsten Verstärkungen auf dem Spielersektor sind daher aus sportlicher Sicht wohl essenziell.

Kirill Despodov ist nicht nur A-Nationalspieler, sondern auch Bulgariens Spieler des Jahres 2018. Das Portal transfermarkt.at schätzt seinen Marktwert auf drei Millionen Euro, was den Osteuropäer zum mit Abstand teuersten Sturm-Spieler macht. Despodov überzeugte El Maestro schon während der gemeinsamen Zeit der beiden bei ZSKA Sofia. Auch die Personalie Isaac Donkor gibt den Grazern Optionen in der Defensive. Wie notwendig frisches Blut in der Steiermark war, stellte zuletzt Bekim Balaj eindrucksvoll unter Beweis. Der Albaner gilt als absolute Bereicherung, traf in bislang fünf Bundesliga-Spielen dreimal und ist damit aus der Offensive der “Blackies” nicht mehr wegzudenken.

Foto: SK Sturm Graz

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